Thanksgiving
Und dann war schon der große Tag – das erste Mal Thanksgiving erleben!
Los ging es um 8:30 Uhr mit der traditionellen Macy's Thanksgiving Parade. Diese schaute ich gemeinsam mit Hannah und ihrer Mutter auf dem Fernseher. Die Parade findet jedes Jahr in New York City statt. Leider hat es dieses Jahr geregnet aber die vielen Teilnehmenden haben sich die Laune nicht verderben lassen. Besonders waren die riesigen Ballons und der Auftritt vom Weihnachtsmann am Ende der Parade zur Einleitung der Weihnachtszeit.
Direkt im Anschluss wird eine Hundeshow übertragen. Dabei werden die schönsten Hunde in verschiedenen Kategorien gekürt und es gab einen Agility Wettbewerb. Trotz der berechtigten Kritik an einigen speziell gezüchteten Hunderassen war es interessant dieses Ereignis zu sehen.
Nebenbei haben wir dann das Thanksgiving-Essen vorbereitet. Außer den Truthahn, der war schon seit dem frühen Morgen im Ofen.
Gegen 14 Uhr haben wir dann alle gemeinsam gegessen. Es gab Truthahn, Kartoffelpüree, braune Soße, Stuffings (gebackene und gewürzte Brotstückchen), Green Bean Casserole (Auflauf mit grünen Bohnen, Pilzsoße und Käse überbacken). Außerdem gab es zum Nachtisch Apple Pie (amerikanische Variante vom Apfelkuchen) und Pumpkin Bars mit Cream Cheese Frosting (eine sehr herbstliche Art Blechkuchen mit einer Frischkäseglasur). Alles hat sehr gut geschmeckt.
Nach dem ganzen Essen wurde Football geschaut (Detroit hat gewonnen!).
Außerdem haben wir einen Spaziergang auf dem Campus der Messiah University gemacht. Hier arbeitet John als Professor für Psychologie. Es gab einen sehr schönen Rundweg mit zwei Brücken, einer überdachten Holzbrücke und einer Hängebrücke.
Auf dem Rückweg haben wir die Nachbarn der Familie getroffen. Die beiden kommen ursprünglich aus Schweden. Sie hatten Besuch von einem ehemaligen Gastschüler und seiner Familie. Auch hier gab es wieder Nachtisch.
Ich habe meine Variante von einem Schneegestöber mit Spekulatius als deutsches Dessert mitgebracht. Alle fanden es zum Glück super lecker und die Schüssel war schnell leer.
Zurück bei den Bechtholds haben wir zwei Spiele gespielt.
Zuerst Pit. Bei dem Spiel geht es um einen Handel von verschiedenen Getreidekarten an der Börse. Ziel ist es durch cleveres Tauschen der Karten nur noch Karten einer Getreideart zu halten.
Direkt im Anschluss haben wir Dutch Blitz gespielt. Es erinnert mich an eine schnelle Variante von Skip-BO.
Abends haben wir dann den Film Die Braut des Prinzen geschaut. Scheinbar ein beliebter Klassiker bei den Amis zum Thanksgiving-Fest.






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