Ostern in Miami

Am Mittwoch startete meine Reise in den Süden der USA. Ich fuhr mittags mit dem Bus zum Flughafen in Grand Rapids und da ich nur mit Handgepäck flog, konnte ich direkt durch die Sicherheitskontrolle gehen. Dort war ich auch alleine, weshalb ich in weniger als 5 Minuten schon zum Gate gehen konnte. Mein Flieger startete pünktlich und nach nur 2:15 Stunden landete ich in St. Petersburg, Florida. Dort hatte ich einen Mietwagen über den ADAC reserviert. Da ich den Mietwagen aber in Tampa, der Nachbarstadt, abgeben wollte, musste ich eine Kreditkarte bei der Abholung hinterlegen. Leider habe ich nur eine Debit-Karte und die Mitarbeiterin empfahl mir, dass ich mit dem Taxi zum anderen Flughafen fahren. Wenn man das Auto nämlich am gleichen Ort abgibt, dann klappt wohl auch die Zahlung per Debit-Karte. So fuhr ich dann mit dem Taxi zum anderen Flughafen. Dort angekommen, haben mir zwei wirklich nette Mitarbeiterinnen geholfen die Buchung zu ändern und ich konnte nach etwas hin und her endlich ein Auto mieten. Mit dem Auto machte ich mich dann auf den Weg nach Miami (ca. 4 Stunden Fahrt). 

Die Fahrt war zwar lang aber ich konnte bei einer kleinen Pause schon den ersten Sonnenuntergang genießen. 

Abends kam ich dann bei der Unterkunft in Miami an. Dort wartete auch schon Dominik, mein alter Schulfreund, auf mich.

Tag 1: Miami


Am nächsten Morgen starteten wir mit einem leckeren Frühstück in den Tag.


Auf dem Weg von unserer Unterkunft in die Innenstadt fuhren wir dann durch die Vorstadt Coral Gables. Dort steht das berühmte Biltmore Hotel. Nicht nur das Hotel ist riesig, sondern auch die dazugehörige Golf- und Außenanlage wirken wie eine eigene Stadt.


Direkt gegenüber stand auch diese schöne Kirche.


Und fast alle Straßen in Coral Gabel sind wunderschöne Alleen mit sehr schönen (und wahrscheinlich sehr teuren Häusern).


In Miami fuhren wir als erstes an den South Beach (Südstrand). Dieser ist bekannt für die vielen bunten Rettungsschwimmer Häuser in verschiedenen Formen. 




Vom Strand hat man außerdem einen guten Blick auf die Skyline der Stadt. 




Und es gab einen schönen Park, der bei der Hitze (28°C) zu einer kleinen Pause einlud.


Anschließend ging es für uns an den Ocean Drive zum Art Deco Viertel. Die Häuser stechen durch ihre Form und Pastelfarben direkt ins Auge. In vielen der Restaurants und Bars war auch schon mittags Partystimmung. 





Auf der anderen Straßenseite trennt ein Park die Häuser vom Meer. Dieser hat allerdings nur wenige Palmen und kaum Bänke. Außerdem (typisch amerikanisch) kaum Blumen.



Am Nachmittag wollten wir dann noch zu einem Markt in der Innenstadt von Miami. Dieser hat uns allerdings nicht wirklich überzeugt. Es war eher eine Einkaufsstraße und kein Markt mit Essenesständen. 



Daher zogen wir recht schnell weiter in den Stadtteil Wynwood. Dort sind fast alle Wände mit verschiedenen Graffitis besprüht und es wirkt wie ein riesiges Kunstmuseum auf offener Straße.








Zum Abendessen fuhren wir wieder in die Vorstadt Coral Gables zurück. Dort aßen wir bei Coyo. Der Laden wurde mir von einer Freundin schon vorab empfohlen. Es hat sehr gut geschmekt. 


Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft. Entlang der schönen Alleen. Wir sahen außerdem viele Pfauen.


Tag 2: Everglades


Am zweiten Tag fuhren wir in den Everglades Nationalpark. Zuerst starteten wir mit einer Propellerbootsfahrt.



Das Boot fährt teils sehr schnell und es fühlte sich fast an wie fliegen. Die Natur war auch ganz anders als alles was ich vorher gesehen habe.



Und wir hatten Glück und konnten einige Alligatoren auf unserer Fahrt sehen. 




Nach der etwa 1-stündigen Bootstour fuhren wir zum südlichen Teil des Nationalparks. 


Dort infotmierten wir uns im Besucherzentrum über mögliche Wanderungen. Auf Empfehlung der Ranger starteten wir mit dem Anhinga Trail


Es war ein toller Tipp. Wir sahen wieder einige Alligatoren aus nächster Nähe,



interessante Vögel


und Schildkröten. 



Außerdem liefen wir noch über den Gumbo Limbo Trail. Das wirkte wie im Urwald.


Ganz im Süden, beim Flamingo Visitor Center, wollten wir eigentlich ein paar Seekühe sehen. Leider waren die nur am Vormittag im Hafenbereich. Wir haben stattdessen aber ein amerikanisches Krokodil gesehen 


und ein großes Greifvogelnest.


Tag 3: Key West


Am dritten Tag starteten wir mit einem Frühstück beim Waffle House. Diese Fast Food Kette ist für ihr Frühstück zu jeder Tages und Nachtzeit bekannt. Natürlich habe ich eine Waffel gegessen.


Dann ging es auch schon los nach Key West (ca. 3 Stunden von Miami). Es ist die letzte Insel einer amerikanischen Inselkette und dort liegt der südlichste Punkt der kontinentalen USA (nur 90 Meilen von Kuba entfernt). Die Fahrt führt über eine vielzahl von kleinen Inseln und zahlreiche Brücken über den Golf von Mexiko. 






Dort angekommen fühlt man sich wie in der Karibik. Allerdings gehört Key West noch nicht offiziell zu der Karibik. 



Auf Key West gibt es zum Beispiel das Little White House. Dies wurde von verschiedenen Präsidenten als Ferienresidenz genutzt und besonders Truman verbrachte hier viel Zeit. 



Passend zu Ostern waren einige Häuser seht bunt auf auffallend geschmückt.



Auf Key West wurde auch die Pan Amerian Airways gegründet. Und Ernest Hemmingway lebte hier 10 Jahre.



Zudem liegt hier die 0. Meile des Highway 1. 



Es gibt auch einen schönen Hafen.


Auf dem Rückweg haben wir einen schönen Sonnenuntergang gesehen.


Und natürlich habe ich auf den Keys (Inseln) auch ein Stück Key Lime Pie (regionaler Limettenkuchen) gegessen.


Am nächsten Tag fuhren wir wieder zurück nach Tampa. Dort gaben wir das Auto zurück. Ich flog wieder nach Grand Rapids und für Dominik ging die Reise weiter nach Kanada. 

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